Wie Mache Ich Einen Wohnwagen Gemütlich? (super cool)


Heutige Wohnwagen bestechen mit einer luxuriösen Ausstattung, die durchaus mit einer Wohnung mithalten können. Doch oft möchte man seinen Caravan individualisieren.

Wie mache ich einen Wohnwagen gemütlich? Wer gerne die Sterne beobachtet, kann dies mit einem LED-Sternenhimmel jetzt auch bei schlechtem Wetter machen.

Für Atmosphäre sorgen zudem dimmbare LED-Spots in warmen Farben. Besonders abends tragen Gardinen und Sitzbezüge zur Stimmung bei.

Dank Klebefliesen erstrahlt auch die Küche in neuem Glanz.

Weitere interessante Tipps präsentieren wir euch in diesem Ratgeber. Dabei geht es dann nicht ausschließlich um den Innenbereich, sondern auch um den Außenbereich.

Wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen.

Sterne beobachten dank LEDs 

Eines der schönsten Dinge beim Camping ist, dass man sich immer angekommen fühlt. Wer an lauen Sommerabenden zu zweit die Sterne beobachten kann, wird wissen, was ich meine.

Allerdings ist das nicht immer möglich. Wer nicht darauf verzichten möchte, der kann sich dank LED-Technik einen künstlichen Sternenhimmel einfach selbst bauen.

Bewährt haben sich Modelle, die mit einem speziellen Stecksystem ausgerüstet sind. Es bedarf zwar etwas Arbeit, diese kann sich dafür sehen lassen.

So müssen zuerst einmal die Stoffpaneele an der Decke (oder Wand) angebracht werden. Dies könnt ihr beispielsweise mit Epoxidharz bewerkstelligen.

Danach steckt ihr LED-Dioden nach Belieben in die Paneele. Zum Abschluss schließt ihr noch den Stecker an eine Steckdose an.

Das war es. Bevor wir es vergessen zu erwähnen, solltet ihr die Paneele nicht festschrauben, da diese ansonsten unter Strom stehen.

Passende Sets gibt es online bereits ab rund 100 Euro.

Individuelle Kissenbezüge sorgen für Gemütlichkeit

Wer seinen Wohnwagen eher farbig mag, wird um individuelle Kissenbezüge nicht herumkommen. 

Der Hintergrund ist, dass moderne Modelle immer auf Kontraste setzen, sprich zu weißem Dekor gibt es graue oder blaue Bezüge.

So etwas ist natürlich nicht jedermanns Geschmack und daher ist Individualität angesagt. Mit einem Lieblingsmotiv bedrucktes Kissen sorgt gleich für ein Highlight.

Es gibt selbstverständlich auch Klebefolien, mit denen die triste Optik des Dekors aufgelockert werden kann.

Sollte genügend handwerkliches Geschick vorliegen, kann man die vorhandenen Dekorplatten auch direkt tauschen.

Diesbezüglich ein kleiner Tipp: die Kanten werden häufig aufgebügelt und wie auch bei der Kleidung sollte man nicht zu lange an einer Stelle verbleiben.

LED-Bänder sorgen für Luxus

Kommen wir noch einmal zurück zum Thema LED. Hierbei handelt es sich um die englische Abkürzung für „light emitting Diode“ bzw. zu Deutsch „licht emittierende Diode“.

Gelangt Strom an die LED, erkennt dies ein kleiner Mikrochip und leitet diesen weiter zum Kristall, wodurch dieser zu leuchten beginnt.

Neben dem sehr geringen Stromverbrauch ist eine LED auch besonders langlebig. Wer zudem etwas von Programmierung versteht, kann viele LEDs auch einfach umprogrammieren.

So ist ein anderes oder sogar flackerndes Licht möglich. Viele Hersteller haben darauf reagiert und bieten mittels App oder Fernbedienung Möglichkeiten zur Individualisierung an.

Und damit kommen wir zu den LED-Bändern. Diese sind also sehr robust und gleichzeitig schmal gebaut.

Darüber hinaus belasten sie eure Bordbatterie kaum und können unter Umständen auch leicht in einer anderen Farbe erstrahlen – ohne Dimmer oder sonstige Geräte.

Wenn ihr LED-Bänder in eurem Bad verlegen wollt, achtet aber unbedingt auf eine IP67-Zertifizierung, denn nur diese besitzen einen gewissen Schutz gegenüber Feuchtigkeit.

Diese werden dazu einfach an die richtige Position gesetzt und dann entweder per Batterie betrieben oder mit dem Bordnetz verbunden.

Ein Wohnwagen mit Vorzelt bietet Behaglichkeit

Nicht immer kommt es nur auf die inneren Werte an, sondern auch auf die äußeren. Wohnwagen selbst haben meistens nur eine geringe Ladekapazität.

Wer für mehr Platz (und somit für ein Plus an Komfort) sorgen möchte, der baut sich ein Vorzelt an.

Dabei kann man auch gleich den Wohnwagen von außen pimpen, wie beispielsweise durch einen abgesetzten Streifen oder farblich umrandete Fenster.

Als Vorzelt bieten sich vornehmlich feste Modelle an, die mit dem Wohnwagen verbunden werden.

Sollen diese zudem auf einem festen Fundament stehen, weil ich beispielsweise regelmäßig darauf zurückgreift, braucht ihr neben der Erlaubnis des Platz Betreibers auch eine Baugenehmigung.

Weniger anspruchsvoll sind flexible Modelle, die beispielsweise auf einer Kassetten- oder Sackmarkise beruhen.

Hierbei wird die Markise ausgefahren und die Seitenelemente per Reißverschluss verbunden.

Egal für welche Variante ihr euch entscheidet, grundsätzlich erweitert ihr so den Stauraum eures Campers.

Zusätzlich könnt ihr ein Vorzelt als Vorraum bei schlechtem Wetter nutzen und dort beispielsweise nasse Schuhe abstellen.

Holz im Bad und in der Küche

Schon seit vielen Jahrtausenden nutzt die Menschheit Holz als Baumaterial. Besonders die Fachwerkhäuser des Mittelalters sind Zeitzeugen eines ganz besonderen Handwerkszweig.

Auch heute noch weiß dieser Rohstoff zu überzeugen und viele Wohnwagenhersteller setzen auf Holz als Unterkonstruktion.

Doch auch im Innenraum lässt sich der Trend fortsetzen. So könnt ihr mit einem Gewürzregal aus einer alten Europalette beeindrucken.

Ebenso kann Fichtenholz als weiteres Zierelement beeindrucken. Wer es edler mag, kann sich einen Tisch aus Kirschholz anstelle des alten Tischs der Rundsitzgruppe stellen.

Das Bad, das zu beeindrucken weiß

Zum Abschluss wollen wir uns dem Bad beziehungsweise der Nasszelle zuwenden, denn diese fällt bei vielen Herstellern eher praktisch aus.

So fällt die Zelle meistens sehr klein aus und besteht aus einer Wanne aus Aluminium. Diese könnt ihr mit einer Kunststoffwanne in strahlendem Weiß ersetzen.

Wichtig ist nur, dass diese aus GFK besteht, denn nur dann ist sie auch robust genug. Natürlich könnt ihr das Bad des Wohnwagens noch weiter pimpen.

Es bietet sich an, die meist weißen Ablageflächen gegen welche aus Holz zu ersetzen (alternativ mit Dekorfolie).

Ihr sorgt damit nicht nur für Kontraste, sondern macht diesen auch für das Auge gefälliger.

ZUSAMMENFASSUNG

Wie mache ich einen Wohnwagen gemütlich? Dies hängt eigentlich fast immer von den eigenen Vorlieben ab, denn Gemütlichkeit ist nicht gleich Gemütlichkeit.

Viele der Tipps lassen sich schnell und einfach umsetzen, wie beispielsweise die Anbringung eines LED-Bandes.

Aufgrund des geringen Strombedarfs wird es euren Stromhaushalt auch in nur einem sehr geringen Umfang belasten.

Andere schnell umsetzbare Maßnahmen betreffen Bezüge und Teppiche. Diese könnt ihr leicht austauschen, auch wenn die Verlegung von neuem Teppich- oder PVC-Boden anspruchsvoll sein kann.

Daneben sorgen Dekorfolie für mehr Individualität. Wer den Umbau nicht scheut, ersetzt die alten Beschläge durch neue Varianten.

Falls ihr noch auf der Suche nach einem passenden Wohnwagen seid, dann schaut euch unbedingt den folgenden Artikel an.

Auf CAMPERWELTEN gibt es zudem über 2.000 weitere spannende Beiträge rund um das Thema Camping.

Titelfoto: Wohnwagen gemütlich machen Quelle: dolphinholidays)

Andy Kempinski

Andy ist Texter mit Leib und Seele. Neben Themen rund um Wirtschaft und Unterhaltungselektronik, interessiert er sich seit seiner Tour im Hymer 550 BS auch für den Bereich Camping und nutzt das Wochenende meist für kleinere Touren mit seiner Lebensgefährtin.

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